USA

Mit fast 314 Millionen Einwohnern auf über 9 Millionen km² Landfläche gehören die Vereinigten Staaten nach Kanada und Russland zu den ganz großen Ländern der Welt. Traditionell ein Einwanderungsland vor allem für Europäer (über 70% haben europäische Vorfahren) haben die USA in den letzten Jahrzehnten sehr stark Einwanderer aus Süd- und Lateinamerika angezogen vor allem im Südwesten (ca.15%), gefolgt von Asiaten (ca. 5%). Der afro-amerikanische Anteil der Bevölkerung beträgt ca. 15%. Sie leben vor allem in den Südstaaten und in den großen Industriestädten des Nordens. Die „Amtssprache" der USA ist englisch; jedoch wird in den südwestlichen Bundesstaaten wie in Kalifornien sehr viel Spanisch gesprochen. Deutschstämmige Amerikaner stellen mit ca. 50 Millionen neben der britisch-irischen die größte Bevölkerungsgruppe.

Ca. 80% der Amerikaner leben mittlerweile in urbanen Gebieten (50 Metropolregionen mit mehr als 1 Million Einwohner). Allein in den drei größten Metropolregionen leben 19 Millionen in New York, 13 Millionen in Los Angeles und 10 Millionen in Chicago. Das Land ist jedoch weit davon entfernt, überbevölkert zu sein: Riesige Gebiete der nördlichen Bundesstaaten, des mittleren und südlichen Westens, der Rockies und Alaskas sind sehr dünn besiedelt, gehören der Forst- und Landwirtschaft, sind als Nationalparks geschützt und als touristische Naturziele berühmt.

Klimatisch ist zwischen dem arktischen Alaska und dem subtropischen Florida so ziemlich alles vorhanden. Die nördliche Pazifikküste ist regenreich; weiter nach Süden und Westen wird es trockener und wärmer bis hin zum Wüstenklima. Das Gebiet um den Golf von Mexiko wird nicht selten von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht. Die Winter können im Mittleren Westen, Norden und Osten sehr kalt und schneereich sein.

Die Wirtschaft der USA boomt bereits seit einiger Zeit wieder. Vor allem die Versorgung des eigenen Binnenmarkts ist hier die treibende Kraft inkl. einer gewaltigen Management-, Technologie-, Service- und Tourismusindustrie (fast 75%) und einem riesigen Agrarsektor. Daneben stammen aus den USA jedoch auch viele der sogenannten "global players", ob sie nun Coca Cola, McDonalds, IBM oder Starbucks heißen, oder General Motors, Saatchi & Saatchi, Arthur Anderson, Citibank, Microsoft, Google, Facebook oder Motorola usw. Es dürfte kaum ein Land der Welt geben, das mit amerikanischen Firmen und Produkten nicht bekannt ist.

Die Bildungslandschaft ist nach der Stufe High School grundsätzlich geteilt in 2-year Colleges (Community Colleges oder Junior Colleges; es gibt davon ca. 2500), deren Schwerpunkt auf der berufsbezogenen Ausbildung liegt; und 4-year Colleges (ca. 3000 Universitäten und Colleges) für die „akademische" Ausbildung. Das Studium ist unterteilt in Undergraduate Studies (bis zum Bachelor-Grad) und Graduate Studies (bis zum Master-Grad oder Doktor (PhD). Die Mehrzahl amerikanischer Studierender beginnt ihr Studium nicht an einer Universität, sondern an einem 2-year College. Die Gesamtzahl der Studierenden beträgt ca. 20 Millionen. Davon sind etwa 820.000 Nicht-Amerikaner (fast 30% davon aus China, gefolgt von Indien und Südkorea; etwa 10.000 Studierende sind aus Deutschland). Das amerikanische Hochschulsystem ist damit das beliebteste und berühmteste der Welt aufgrund seiner großen Diversität wie auch der durchschnittlich hohen Qualität, – ganz abgesehen davon, dass unter den hundert besten Hochschulen der Welt die überwiegende Anzahl in den USA beheimatet ist.

Eine Vielzahl von meist ausgezeichneten universitären Sprachinstituten wie auch privaten Sprachschulen sind infolge der ständig ansteigenden Zahlen ausländischer Studierender seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts zur Vorbereitung auf das Studium in den USA und der allgemeinen Zuwanderung nicht Englisch sprechender Immigranten entstanden. Das dort gelehrte Englisch entspricht fast immer dem „American Standard", der im nördlichen Midwest seinen Ursprung hat. Manche Regionen besonders des amerikanischen Südens und Südwestens haben stärker davon abweichende, etwas gewöhnungsbedürftige Dialekte. Der Educational Testing Service (ETS) in Princeton prüft jährlich die Englischkenntnisse von Hunderttausenden in aller Welt darauf, ob sie den sprachlichen Ansprüchen amerikanischer Schulen und Colleges entsprechen.

Sowohl das attraktive Bildungssystem als auch die Arbeitwelt sind, wenn auch streng durch Visumsbestimmungen geregelt, nach wie vor sehr offen für Ausländer.

In den letzten Jahrzehnten hat sich bei amerikanischen Unternehmen eine ausgesprochene "Praktikumskultur" entwickelt, die nicht nur einheimische Studierende, sondern auch im Zuge verstärkter Globalisierung von Wirtschaft und Industrie jährlich Tausende von "Internationals" problemlos aufnimmt; ebenso wie Zehntausende von Werkstudenten (im sogenannten "Summer Work and Travel"-Visums-Programm, das anders als in Kanada oder Australien allerdings nur für HochschulstudenInnen offen ist). Vor allem die Hotel- und Tourismusindustrie in der Saison zwischen Mai und Oktober benötigt diese dringend.

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Sprachreisen in die USA

Über die USA

Seit den 1990er Jahren steigt die Zahl ausländischer Studienbewerber für amerikanische High Schools wie für Colleges und Universitäten ständig an. Eine Vielzahl von meist ausgezeichneten universitären Sprachinstituten wie auch privaten Sprachschulen sind infolge dieser Entwicklung zur Vorbereitung auf das Studium in den USA ebenso wie zur sprachlichen Vorbereitung der allgemeinen Zuwanderung nicht Englisch sprechender Immigranten entstanden. Das an diesen Instituten gelehrte Englisch entspricht fast immer dem „American Standard", der im nördlichen Midwesten der USA seinen Ursprung hat. Manche Regionen besonders des amerikanischen Südens und Südwestens haben stärker davon abweichende, etwas gewöhnungsbedürftige alltagssprachliche Dialekte.

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CollegeCouncil arbeitet in den USA mit über 50 Sprachinstituten zusammen. Die meisten davon werden durch die Organisation ELS in Kooperation mit lokalen Universitäten und Colleges betrieben; bei anderen arbeiten wir direkt mit den Englischabteilungen der Hochschule oder mit ILSC, einem internationalen Anbieter mit flexiblen Startdaten und Standorten in New York und San Francisco.

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Praktikum in den USA

Die USA sind und bleiben Trendsetter in fast allen wichtigen Berufssparten, so dass praktische Erfahrungen in einem amerikanischen Unternehmen und Insiderkenntnisse des "American Way of Life" auch Ihren beruflichen Einstieg und Aufstieg entscheidend voranbringen können.

Wir bieten Hilfe bei der eigenständigen Suche nach einem Praktikumsplatz in den USA (aber auch Jobvermittlung in begrenztem Rahmen), bereiten Sie gründlich auf Ihren bis zu 18-monatigen Arbeitsaufenthalt vor und regeln die komplizierten visumsrechtlichen Formalitäten. Für Studierende, Absolventen und junge Berufstätige.

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Auslandsstudium in den USA

Die USA sind ein Land der unermesslichen Vielfalt, auch was ihre über 6000 Hochschulen angeht. Von staatlichen Superuniversitäten mit Zehntausenden von Studenten und Hunderten von Fächern bis hin zu kleinen Colleges für die Geisteswissenschaften, findet jeder ein Fach, das genau zu seinem Interessen passt. Jenseits von den bei internationalen Bewerbern beliebten aber äußert exklusiven Elitenschmieden der Ivy League werben zahlreiche Hochschulen aus der Mitte des Landes um europäische Abiturieten und Schulabsolventen mit Reduzierungen ihrer für deutsche Verhältnisse hohe Studiengebühren.

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