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Erfahrungsberichte für Praktikumsprogramme

Bevor das Abenteuer los ging

Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich beim gesamten College Council – Team für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken. Die Wahl einer für die eigenen individuellen Bedürfnisse passenden Organisation fällt nicht immer leicht, ist die Auswahl doch so groß. Doch als ich, auf Empfehlung von einer Kommilitonin meiner Universität, mit College Council in Kontakt trat, schien plötzlich alles ganz einfach. Mit College Council wählt man quasi das „Rundum-Sorglos-Paket“. Besonders bei der Erfüllung der strengen Einreisebestimmungen in die USA stand mir die Organisation immer mit Rat und Tat zur Seite. Egal welche Frage mir vor, während oder nach meines Auslandsaufenthaltes auf der Seele brannte, College Council war rund um die Uhr erreichbar und nahm sich meinen Anliegen stets an. Dafür bin ich sehr dankbar. 

Praktikumskontext

 Ich habe meinen dreimonatigen Auslandsaufenthalt im Herbst 2019 an einer Grundschule in der wunderschönen Kleinstadt Simi Valley verbracht, die sich etwas nördlich von Los Angeles in Kalifornien, USA befindet. Hier habe ich im Rahmen meines Lehramtsstudiums als Praktikantin einen Einblick in meinen zukünftigen Berufsalltag bekommen. Das Team der Schule und besonders mein Supervisor nahmen mich sehr herzlich auf, sodass ich mich sofort wohl gefühlt habe. Im Laufe meines Aufenthaltes in den USA wurde ich zu gemeinsamem Spiel-und Kochabenden des Kollegiums eingeladen oder zu einem Pumpkin-Carving Wettbewerb. So konnte ich die amerikanische Kultur aus nächster Nähe erleben. 

Unterkunft und Freizeit

Während meiner Praktikumszeit habe ich bei einer Gastfamilie gewohnt, mit der ich in meiner Freizeit sehr viel unternommen habe. Ob ein Besuch im Disneyland Anaheim, ein Wochenendausflug nach San Diego, diverse Wandertouren in den berühmt-berüchtigten Hollywood-Hills, ein Shopping-Trip nach Los Angeles, ein Strandbesuch in Santa Barbara, eine Bootstour zu den Channel Islands, gemeinsame Filmabende oder das Ausprobieren neuer Sportarten, wie Stand-Up-Paddling – es gab einfach jeden Tag etwas spannendes zu erkunden und die Liste würde vermutlich kein Ende nehmen. 

Besonders groß war meine Vorfreude auf die traditionellen Feste Halloween und Thanksgiving. Letzteres feierten wir mit der ganzen Familie im heimischen Wohnzimmer. Dabei durften natürlich Truthahn und Pumpkin-Pie nicht fehlen. 

Diese Eindrücke werden mir in Erinnerung bleiben

Da mein Auslandsaufenthalt in den Herbst fiel, welcher in Kalifornien als Fire-Season gilt, erreichten die Wildbrände leider auch meinen Wohn-und Praktikumsort. Dies war für mich ein ganz neues und teilweise auch beängstigendes Gefühl. Ich kann mich noch sehr gut an den Start der Fire-Season erinnern. Es war nachmittags, die Schule zu ende und ich wollte gerade den Weg nach Hause antreten, als plötzlich eine starke Windböe kam und all das Laub durch die Straßen wirbelte. Kurze Zeit später stand auch schon ein Waldstück in Flammen, das an die bekannte Ronald Reagan Presidential Library of Simi Valley angrenzt. Mit Löschflugzeugen und einer großen Portion Glück konnte diese vor den Flammen geschützt werden. Das war auf jeden Fall eine beeindruckende und zugleich beängstigende Kulisse. 

Letztendlich kann ich jedoch ganz klar sagen, dass die positiven Eindrücke auf jeden Fall überwiegen. Ich habe mit meiner Gastfamilie nicht nur neue Freunde gefunden, sondern eine zweite Familie. Zu meinem Supervisor konnte ich ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen, unter dem man sich auch im späteren Berufsleben über fachliche Interessen und Unterrichtsmaterialien austauscht. Ich habe so viel Neues erlebt, die amerikanische Kultur kennen gelernt und die kalifornische Natur in all ihren Facetten gesehen. Diese Eindrücke werde ich für immer in meinem Herzen tragen. 

Danke College Council, dass ihr mich bei meinem Abenteuer unterstützt und begleitet habt!

Svenja Bestert
Fachpraktikum über CollegeCouncil
an der Vista Elementary School, Simi Valley, Kalifornien, USA

Ich habe mich inzwischen auf Malta ganz gut eingelebt und bin sehr zufrieden mit meinem Aufenthalt hier. Meine Gastfamilie in Valletta ist ganz traumhaft: Ich lebe mit einer älteren Malteserin und einer 28-jährigen Serbin zusammen. Die Gastfamilie hat aber noch weitere Zimmer, so habe ich während meines Aufenthalts auch schon mit Mädchen aus Deutschland, Frankreich oder Brasilien die Wohnung geteilt. Meine „Gastgroßmutter“, wie sie sich selbst getauft hat, ist sehr sehr nett, kümmert sich immer um mich und ist sehr engagiert mir dabei zu helfen mein Englisch zu verbessern. Ich halte Valletta für einen der schönsten Orte bzw. die schönste Stadt auf Malta und bin sehr froh, jeden Abend die Möglichkeit zu haben, die Stadt mit ihrer vielen Dekoration, den wunderschönen Häusern und der trotz der Pandemie stattfindenden Live-Musik bewundern zu können. 

Zu meinem Praktikum in der Sprachschule in Sliema komme ich dann jeden morgen mit der Fähre, was einem definitiv das Gefühl gibt auf einer Insel zu leben. Der Sprachkurs in den ersten zwei Wochen war sehr sehr gut!! Da ich erst eine Lehrerin hatte die als Urlaubsvertretung in der Klasse eingesprungen ist und ich dann noch das Level gewechselt habe, konnte ich 3 verschiedene Englisch-Lehrer bewundern, die wirklich einen tollen Job machen, weshalb ich auch durch nur 2-Wochen Sprachkurs viel lernen konnte.

Trotz der wegen der Pandemie teilweise etwas eintönigen Arbeit kann ich bei meinem Praktikum, sowie auch in meinem übrigen Leben hier mein Englisch definitiv verbessern und spüre diese Verbesserungen auch schon. Sehr gut an der Arbeit ist aber auch, dass man sehr viele Menschen aus verschiedenen Ländern kennenlernt. Trotz der Pandemie erarbeitet die Sprachschule jede Woche ein Programm mt Aktivitäten, an denen man teilnehmen kann, um die Insel zu erkunden und weitere Kontakte zu knüpfen. Ein riesiger Vorteil am Leben auf einer so kleinen Insel ist ebenfalls, dass man es wirklich schafft, einiges, manches sogar mehrfach zu sehen und zu entdecken. 

Lale Schenk
Fachpraktikum über College Council
in Malta an einer Sprachschule

Vor der Abreise
Ich möchte mich auf diesem Wege zunächst für die großartige Unterstützung von CollegeCouncil bedanken. Ohne Sie, hätte ich diese Reise niemals machen können. Während meines Aufenthalts in den USA, stand mir die Agentur bei Fragen immer zu Seite. Ich weiß noch, wie es bei mir angefangen hat. Ich bin an einem Mittwoch vom Düsseldorfer Flughafen geflogen. Schon beim Check-In hatte ich ein mulmiges Gefühl, weil die Maschine nur zu 50% belegt war. Klar war, dass es an der Corona-Krise lag, aber ich bin dennoch geflogen, um Erfahrungen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu sammeln und ich wollte mir diese Chance auf keinen Fall entgehen lassen. Mein mulmiges Gefühl, war aber nicht nur Corona geschuldet, natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, ob ich mit der Sprache klarkommen werde, vor Allem in meiner Praktikumsschule und auch bei meiner Gastfamilie.

Ankunft
Angekommen in New York, habe ich ein Taxi Richtung Brooklyn genommen, um zu meiner Gastfamilie zu kommen, ich war sehr nervös, aber die Familie, die mich angenommen hat, war so herzlich und nett, dass sie mich noch am selben Abend zum Essen eingeladen haben. Ich kannte meine Gastfamilie nur durch Fotos, aber habe schnell realisiert, dass es mir dort sehr gut gehen wird. Mein Praktikum an der German School Brooklyn, hat erst an dem folgenden Montag begonnen, weshalb ich genug Zeit hatte, meine Gastfamilie kennenzulernen und Brooklyn, bzw. New York City zu erkunden. Auf diesem Bild sieht man das Kings Theatre in Brooklyn. Es war, wie vieles in New York aufgrund der Corona-Krise geschlossen. Für mich war dieser Anblick das Sinnbild meiner Reise. Trotz meines Unbehagens konnte ich mich immer an CollegeCouncil  wenden, was mir auch die Sicherheit vermittelt hat, weiter zu machen. Der Montag der Folgewoche, bedeutete den Start meines Praktikums. 

Meine grundsätzlichen Erfahrungen in New York City
Was besonders auffällig in der Stadt war, waren die zahlreichen Restaurants und Pommesbuden. Die Anzahl an Läden war einfach überwältigend. Die Stadt ist so enorm, dass ich selbst nach meinem Aufenthalt nicht behaupten kann, alles gesehen zu haben.

Meine Erfahrungen an der GSB
Der Beginn meines Praktikums stand vor der Tür, ich war so aufgeregt, dass ich über 1 Stunde vorher da war. Ich wurde sofort mit offenen Armen empfangen und schon nach einer kurzen Einführung, konnte ich das Unterrichtsgeschehen an der German School Brooklyn beobachten und die Lehrkraft unterstützen. Die Schule verfügt über keinen eigenen Schulhof, weshalb wir die Kinder zu einem nahegelegenen Park begleitet haben. Auch hier durfte ich mithelfen und bei der Aufsicht helfen. Auch allgemein wurde Unterricht an der GSB anders verstanden, als ich ihn aus Deutschland gewohnt war, jedoch war dies nicht unbedingt schlechter, sondern eine neue Art des Lehrens, um die ich meinen Unterricht erweitern konnte. Alle Kollegen waren sehr nett, was dazu geführt hat, dass ich mich bereits am ersten Tag, wie ein Teil des Teams gefühlt habe.

Meine Freizeitgestaltung
Aufgrund von Corona, waren alle Museen und sonstige Orte geschlossen, weshalb ich am Wochenende viel Zeit mit meiner Gastfamilie verbracht habe. Leider war mein Reisezeitpunkt nicht der Beste, aber ich habe dennoch die Zeit so gut, wie möglich genutzt, vor Allem mit Sport.

Meine vorzeitige Rückkehr
In meiner 6. Woche in den USA, wurde die GSB auf unbestimmte Zeit geschlossen, weshalb ich früher zurückgekehrt bin. Ich habe die letzten Tage damit verbracht, so viel von New York zu sehen, wie möglich, damit ich dieses Gefühl mit nach Deutschland nehmen konnte. Am Abend vor meiner Abreise, hatte ich ein letztes Abendessen und einen Spieleabend mit meiner Gastfamilie. Ich verabschiedete mich am folgenden Tag und fuhr mit einem Taxi Richtung Flughafen. Ich hatte gemischte Gefühle. Einerseits war ich froh, angesichts des Corona-Virus, welches sich in New York rasant verbreitet hat, das Land vorzeitig verlassen zu können, andererseits, habe ich die Zeit in New York sehr genossen und möchte definitiv nach der Krise zurückkehren, gerne dann wieder unter Mithilfe von CollegeCouncil.

Ankunft in Deutschland
Als ich dann in Deutschland gelandet bin, ist mir sofort die Stimmung in Deutschland aufgefallen. Das Virus hatte auch Deutschland erreicht und Masken waren schon Bestandteil des alltäglichen Lebens. Ich habe alles Nötige mit meiner Universität geklärt und konnte das Kapitel USA erstmal abschließen. Rückblickend war meine doch kurze Erfahrung in den Staaten eine dennoch sehr schöne Zeit und es wird mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt in den USA sein. Ich bin froh, dass ich mich für CollegeCouncil entschieden habe, da ich sehr zufrieden mit der Betreuung war. Nochmal vielen Dank an das gesamte CollegeCouncil-Team!

Youssef Boutayeb
Fachpraktikum über College Council
in New York, USA an der German School Brooklyn

Nachdem ich 2012 mit 16 ein Schuljahr im US-Staat Wisconsin an einer Highschool verbringen durfte, habe ich mich nun nach meinem abgeschlossenen Hotelmanagement-Studium dazu entschlossen, ein Praktikum in der amerikanischen Hotelbranche zu absolvieren.

Aufgrund der aussagekräftigen Webseite von College Council entschied ich mich dafür, diese Organisation als meinen Visa Spezialist beziehungsweise Sponsor zu wählen, um mich dabei zu unterstützen, das J1-Visum für das Praktikum zu erhalten. Der Antragsprozess wurde super von den Mitarbeitern erklärt und trotz einiger Schwierigkeiten seitens der amerikanischen Regierung konnten die Mitarbeiter von College Council mir trotz allem zum Visa verhelfen. Die Mitarbeiter Frau Zudse und Herr Gamerschlag taten alles dafür, dass ich das Visum trotz der Schwierigkeiten bekam und hielten mich während des gesamten Prozesses immer auf dem Laufenden. Die Kommunikation war durchgehend sehr freundlich und man war sehr geduldig bei meinen teils ungeduldigen Rückfragen zum Prozess.

Vor dem Antritt der Reise wurde ich außerdem ausführlich über die amerikanische Kultur, deren Gepflogenheiten und über die Krankenversicherung meines kommenden Auslandsaufenthalts informiert und über alles, was ich vorbereiten musste, damit dem Praktikum nichts mehr im Wege stand. Dies war für mich sehr wichtig, da ich doch sehr aufgeregt war, das erste mal in Amerika zu arbeiten.

Nachdem ich in den USA angekommen war, wurde die Betreuung an das Partnerunternehmen CIEE weitergeleitet, welches bei Fragen zum Beispiel zu den Themen Wohnen, Steuern zahlen, Krankenversicherungskosten usw. auch stets für mich da war. Dank dieser reibungslosen Planung und Organisation durfte ich ein wunderschönes und unvergessliches Praktikum in Madison, Wisconsin im Hampton by Hilton machen. Meine Arbeitskollegen empfingen mich mit offenen Armen und bei jedem einzelnen schien die amerikanische Offenheit und Freundlichkeit durch, sodass ich sehr gerne auch schon morgens um 7 zur Frühschicht an der Rezeption antrat.

Besonders an der Zeit genossen habe ich auch den sehr interessanten Austausch mit meinen Arbeitskollegen über amerikanische Service-Werte, welche ich direkt im Hotel umsetzen durfte, was mir am Anfang noch etwas schwer fiel. Dazu gehörte zum Beispiel großes Interesse am Gast zeigen und eine 100%ige Zufriedenheitsgarantie beim Gast zu gewährleisten.

Durch Arbeitskollegen und durch neu gefundene Freunde unternahm ich den ganzen Sommer über regelmäßig viel und machte tolle Erlebnisse. Im Norden von Wisconsin mieteten wir eine Campinghütte über das Wochenende, fuhren mit dem Boot auf dem Lake Monona und genossen das Nachtleben in der Hauptstadt Madison. Ich schaue mit so viel Freude auf das Praktikum in Amerika zurück, da es mich persönlich unglaublich hat wachsen und lernen lassen und ich so viele neue Bekanntschaften dadurch knüpfen durfte mit denen ich immer noch im Kontakt bin.

Ich bin sehr froh mich für College Council entschieden zu haben, da ich mir eine bessere und lösungsorientiertere Betreuung nicht hätte vorstellen können. Vielen lieben Dank an das gesamte Team!

Lara Salem
Fachpraktikum über College Council
Hotelmanagement im Hampton by Hilton in Madison, Wisconsin, USA

Die letzten drei Monate hatte ich die Möglichkeit, mit Hilfe von College Council zwei Praktika an zwei verschiedenen Schulen in den USA zu absolvieren.

Nach langen Überlegungen und Recherchen entschied ich mich, meine Praktikumsstellen selbst zu suchen und nicht auf herkömmliche Organisationen oder Partnerschaften der Universität zurück zu greifen. Dementsprechend suchte ich mir einen „Sponsor“, der mir half, meine nötigen Visumsunterlagen, Trainingspläne etc. zu erarbeiten, um bereit für meinen Visumsantrag zu sein. Im Internet habe ich dann nach unterschiedlichen Möglichkeiten der Unterstützung gesucht und fand College Council.

Mit einem sehr übersichtlichen Bewerbungsverfahren incl. einem Online Portal bekam ich rasch und ausführlich meine gewünschten Informationen. Von Beginn an stand mir Frau Zudse, eine Mitarbeiterin, mit Rat und Tat zur Seite. Mit einer freundlichen, hilfsbereiten, unkomplizierten, verlässlichen und vor allem schnellen Art wurden meine Fragen von Beginn an erläutert und geklärt.

Ich hatte das große Glück, an zwei verschiedenen Schulen in zwei verschiedenen Bundesstaaten der USA einen Praktikumsplatz zu bekommen und College Council ermöglichte mir diese Kombination in Absprache mit CIEE. Zahlreiche Emails zwischen CIEE, College Council und mir haben es letztendlich möglich gemacht, diesen tollen Aufenthalt erleben zu dürfen. Für mich scheinbare Barrieren wurden schnell und unkompliziert gelöst, so dass Mitte August 2019 mein 14-wöchiges Abenteuer begann.

Aufgrund meines Visums (J1) war meine Aufgabe innerhalb des Unterrichts beobachten und kein selbstständiger Unterricht. Zu Beginn hatte ich bedenken, dass mir das Beobachten zu langweilig und eintönig wird. Nach und nach durfte ich aber mehr in das Unterrichtsgeschehen aktiv eingreifen, ohne aus meiner offiziellen Beobachterrolle raus zu schlüpfen.

Die 7 Wochen Grundschulpraktikum und 7 Wochen Middle School Praktikum haben mir sowohl persönlich, als auch für mein Lehramtsstudium sehr weitergeholfen. Neben neuem Vokabular konnte ich mir verschiedene Unterrichtsstile ansehen und neue Ideen, verschiedene Unterrichtsformen kennenlernen und reflektieren und nützliche Tipps für den Unterricht mitnehmen.

Meine erste Praktikumsschule war in Idaho, ca. 3h von Salt Lake City und ca. 1h vom Yellowstone Nationalpark entfernt, und ich begleitete eine zweite Klasse. Während meiner Zeit dort lebte ich in einer selbstorganisierten Gastfamilie. Dies erwies sich als sehr positiv. Meine Gastfamilie ermöglichte mir an den Wochenenden einzigartige Ausflüge, vom Yellowstone Nationalpark, bis zur East Idaho Fair und wunderschönen Landschaften.

Auch in meiner zweiten Praktikumsschule habe ich nur Positives zu berichten. Ich wechselte vom Westen der USA in den Osten nach Ohio, an eine Middle School und begleitete hier meine Mentorin im Unterricht der Fünft- bis Achtklässler im Health und Sportunterricht. Besonders den Unterschied des Schulklimas, der Unterrichtsweisen und auch kulturelle und menschliche Unterschiede zu erleben, bewerte ich im Nachhinein als sehr wertvoll und würde es sehr weiter empfehlen.

Rückblickend hatte ich eine unvergessliche Zeit, in der ich viele neue, nette Leute kennen lernen durfte und sehr viel für meinen späteren Beruf und auch für mich selbst mitnehmen konnte. Dank College Council und der freundlichen Hilfe war mein Visum für diese Reise keine Hürde und meine Zeit in den USA ein voller Erfolg!

Annika Reinhardt
Fachpraktikum über College Council
an einer Grundschule in Idaho und einer Middle School in Ohio, USA

Mir hat die Zusammenarbeit mit CollegeCouncil sehr gut gefallen. Ich bin mehr als dankbar, eine Agentur als Unterstützung an meiner Seite gehabt zu haben. Besonders in der Hinsicht, dass man als Ausreisende oftmals gewisse Bedenken hat. Ganz besonders bezogen auf die Einreise nach Amerika. Dank der Hilfe von CollegeCouncil musste ich mir hier jedoch keine Gedanken machen. Auch als am Flughafen einige Dinge aufgrund meines Visums nicht richtig abliefen, konnte ich auf die Unterstützung von CollegeCouncil zählen. Was mir persönlich besonders gut gefallen hat, ist dass man sowohl vor, während, als auch nach dem Auslandsaufenthalt von ihnen begleitet wird.

Ich studiere Mode- und Designmanagement an der amd (Akademie Mode und Design) in Hamburg. Teil dieses Studiums ist ein Praktikumssemester. Da ich auf eine bilinguale Schule gegangen bin und auch nach dem Abitur als Au Pair in Australien gelebt habe, stand fest, dass ich meine Englischkenntnisse gerne weiter vertiefen möchte. Schon immer habe ich die Neugier in mir gehabt zu sehen, wie Unternehmen im Ausland fungieren und nachzuvollziehen, wie – vor dem Hintergrund der interkulturellen Kommunikation - Arbeitsprozesse ablaufen.

Glücklicherweise habe ich mich mit meinem Studium für eine Branche entschieden, in der bereits viele Familienmitglieder und Bekannte aus meinem Umfeld arbeiten. Somit kam mein Patenonkel auf mich zu und stellte für mich den Kontakt nach Amerika zu Venus Fashion her. Meine Bewerbung musste ich natürlich trotzdem gerecht der Anforderungen eines jeden Arbeitgebers einreichen.

Venus Fashion wurde 1984 in Jacksonville, Florida gegründet und konzentrierte sich zu jenen Zeiten auf Swimwear. Mittlerweile gibt es eine ganze Fashionwear Abteilung in Boca Raton (Palm Beach County), Florida.

Nachdem die Zusage kam, habe ich mich bewusst für CollegeCouncil als helfende Hand entschieden. Dass die Organisation eines Visums für die USA umfangreich ist, war mir bewusst. Deshalb war ich umso glücklicher, eine Agentur an meiner Seite gefunden zu haben, die mich durch alle Prozesse begleitet hat und mir bei Fragen zur Verfügung stand. Als Ausreisende hat man natürlich immer gewisse Bedenken, die einem aber durch die perfekte Organisation vorab erspart bleiben. Von meinem zukünftigen Arbeitgeber in Amerika hatte ich den Eindruck gewonnen, dass er eher kurzfristig strukturiert war. Umso beruhigender also, dass sich mein Supervisor mit dem Unternehmen in Verbindung gesetzt hat und alle offiziellen Vereinbarungen für mich getroffen hat.

Das Unternehmen kooperiert u.a. mit Bonprix in Hamburg. Demnach hat Venus bereits einige Male Mitarbeiter aus Deutschland bei sich aufgenommen. Ein kleines Apartment wurde mir zur Verfügung gestellt. Um die Anreise habe ich mich selbst gekümmert.

Für mich war spannend einen allgemeinen Eindruck der Abläufe innerhalb eines Modeunternehmens, speziell in Amerika, zu gewinnen. Somit einigte ich mich mit Venus darauf, dass ich alle Bereiche des Unternehmens innerhalb von 3 Monaten durchlaufe. Ich habe viele Tätigkeiten im Sourcing-, Merchandise- und Qualitätsmanagement-Team verbracht, was mir ein grundlegendes Wissen über alle Abläufe in einem Modeunternehmen verschaffen hat. Das bezieht sich auf die Ideenfindung, die Produktentwicklung, das Fitting, den Einkauf bis hin zur Vermarktung und der Auswertung der Klamotte. Das Unternehmen war äußerst bemüht, mich in alle Bereiche einzubinden. Ich habe sogar unser Lagerhaus außerhalb der Stadt sehen dürfen, meine eigene Swimwear Kollektion kreieren und entwickeln können, Trendreports erarbeiten dürfen, bei Produktentwicklungen und späteren Shootings meine Kreativität einfließen lassen und an Messen teilnehmen können.

An manchen Stellen hätte ich mir einen geregelteren Ablauf gewünscht, das heißt eine genauere Definition meiner Haupttätigkeit gehabt. Anstatt richtig eingearbeitet zu werden, habe ich viel mehr als Beobachter fungiert, was mir jedoch ein Gefühl für fachliche und organisatorische Aspekte bei Venus verschaffen hat.

Zwischenmenschlich habe ich die Kollegen als äußerst aufgeschlossen und bemüht wahrgenommen. Die Amerikaner erschienen mir allgemein sehr aufgeschlossen und fröhlich. Für meine persönliche Erfahrung war es toll zu erleben, wie die Amerikanische Arbeitskultur funktioniert.

Ich würde jedem, der die Chance auf ein Praktikum in Amerika hat, empfehlen diese auch zu nutzen. Für mich persönlich war es eine große Herausforderung, an der ich gewachsen und gestärkt zurück nach Deutschland gekommen bin.

Kim Konjer
Praktikum über College Council bei Venus Fashion
in Florida, USA

Das IPS ist eins der ältesten und renommiertesten think tanks in Washington DC. Während meines 3-monatigen Praktikums wurde mir ein tiefer Einblick in die Arbeitsweise und Funktion dieser nichtstaatlichen Organisation ermöglicht. Hauptsächlich war ich in dem Global Economy Project beschäftigt, dessen Schwerpunkt es ist, Alternativen zur wirtschaftlichen Globalisierung aufzuzeigen. Meine vorab mit meinem Supervisor abgeklärten und in meinem Trainingsplan festgelegten Lernziele waren folgende:

„Learn how to conduct research and education work on policy issues related to economic globalization. Gain an understanding of how US-based civil society groups work to influence government policies and public opinion. The trainee will also assist the supervisor in researching the impact of corporate concentration on labor and the environment around the world to develop educational materials based on this research. The trainee will participate in strategy meetings among Civil Society Organizations as well as meetings with representatives of the US government. She will help in the development and execution of media strategies”

Mein Supervisor war sehr bemüht, dass ich genannte Ziele im vollen Umfang erreichen konnte. Folgendes waren die Schwerpunkte meines Praktikums:

  • Entschuldung der Entwicklungsländer: Dabei habe ich unter anderem für die Publikation eines Reports („the Debt Boomerang“) Recherche betrieben und an Veranstaltungen mit NGO-Vertretern teilgenommen.
  • WTO, insbesondere Multifaserabkommen und GATS: Neben Recherchearbeiten habe ich an verschiedenen Meetings eines großen NGO-Netzwerks zu trade and migration teilgenommen. Dort konnte ich neben Netzwerkarbeit zwischen NGOs auch konkrete Lobbyarbeit für die WTO Konferenz mitverfolgen.
  • Corporate Social Responsibility: In diesem Themenfeld hatte ich die Gelegenheit, Diskurse anderer think tanks (z.B. The Brookings Institution) mitzuverfolgen.
  • Die meiste Zeit meines Praktikums beschäftigte ich mich mit der Wal-Mart Kampagne. Unter anderem habe ich viel Recherchearbeit zu Wal-Mart und NGOs, die sich mit diesem Unternehmen beschäftigen, betrieben, an mehreren Kampagnentreffen teilgenommen und 16 Interviews über die Kampagne mit NGO-Vertretern geführt. Diese Interviews waren die Basis eines Papers von mir über „coalition formation“, welches an viele an der Kampagne beteiligten NGOs verschickt wurde. Außerdem sind sie auch Basis meiner Diplomarbeit zum Thema corporate accountability movement USA-Deutschland im Vergleich mit der Fragestellung: „Wie versuchen Bewegungsgruppen soziale Verantwortung in Unternehmen zu bringen." Darüber hinaus habe ich mich aktiv an der Wal-Mart Aktionswoche beteiligt, an Demonstrationen, Filmvorführungen und Debatten teilgenommen und Kontakte zu Deutschen NGO- und Gewerkschaftsvertretern hergestellt.

Insgesamt habe ich sehr viel über die Arbeitsweise eines think tanks gelernt und war dabei insbesondere von der Mischung aus Wissenschaft, Lobbying und öffentlichkeitswirksamen Aktionen beeindruckt. Ich habe ebenfalls einen tiefen Einblick in campaigning und die Probleme der Corporate Accountability Bewegung sowie des „progressive movement“ im allgemeinen gewonnen, sowie viel hinzugelernt in amerikanischen Umgangsweisen und Netzwerkstrategien. Meine Erwartungen an das Praktikum wurden mehr als erfüllt und von einer angenehmen, offenen Arbeitsatmosphäre und guter Betreuung ergänzt.

Sabrina Zajak
Praktikum über College Council
am Institute for Policy Studies, Global Economy Project, Washington DC

Vor der Abreise

Ich weiß noch genau, wie ich am Flughafen in Stuttgart stand. Noch hatte ich sehr gemischte Gefühle. Wie wird der Aufenthalt in einem völlig fremden Land und einer anderen Kultur? Werde ich im Praktikum mit der Sprache zurechtkommen? Wie wird das Leben in diesem mir unbekannten Land sein? Fragen über Fragen…

Ankunft in der neuen Umgebung

In Greenville (South Carolina) angekommen war ich sehr nervös. Ich kannte meine neue Vermieterin und meinen neuen Mitbewohner nur durch E-Mail-Kontakt. Also war ich sehr gespannt was mich so alles erwarten würde. Wenn ich jetzt daran denke, muss ich lachen. Für mich sind die Menschen, die mich damals begrüßt haben, nicht mehr fremd und ich kann kaum noch verstehen, wieso ich eine solche Scheu hatte. Aber damals war es einfach nur aufregend. Die Begrüßung war aber so herzlich, dass Nervosität und Scheu sehr schnell verflogen waren.

Die ersten Erfahrungen

Die ersten Wochen waren überwältigend. Anfangs musste ich alles kennen lernen und ausprobieren: vom überdimensionalen Kühlschrank, aus dem Eiswürfel auf Knopfdruck kamen, bis zum Wall-Mart-Shopping war alles eine neue Erfahrung für mich. Meine Vermieterin, und auch die Kollegen auf der Arbeit waren sehr hilfsbereit. Sie halfen wo sie nur konnten. Daher fiel mir der Anfang und die Umstellung auch nicht sehr schwer.

Praktikumsbeginn

Über das Praktikum bei Chassis Systems Duncan war ich vom ersten Tag an ziemlich begeistert. Es ist ganz anders als hier in Deutschland und gerade deswegen hat es mich so beeindruckt. Die Dinge anders sehen zu können und zu akzeptieren ist ohnehin das Wichtigste bei einem solchen Vorhaben. Man muss sich auf Sachen einlassen können und lernen, dass es nicht nur eine Welt gibt, so wie wir sie kennen.

Die Wochenenden

Die wichtigsten Erfahrungen außerhalb der Arbeit habe ich am Wochenende gesammelt. Mit fünf anderen deutschen Praktikanten ging es so gut wie jedes Wochenende auf Erkundungstour quer durch die USA. Das hat manches Mal sehr viele Nerven gekostet… Fahrten von 2.000-3.000 km an einem Wochenende sind eben nicht immer ganz einfach. Aber ich würde es jederzeit wieder tun. Die gesamte Südostküste war auf unseren „Road Trips“ dabei, und sogar noch mehr (Washington D.C., Formel 1 in Indianapolis und vieles andere).

Der Abschied

Die letzten fünf Tage habe ich damit verbracht, ganz in Ruhe mein Zimmer zu räumen und Dinge einzupacken, die ich auf jeden Fall mit nach Hause nehmen wollte. Am Morgen vor dem Abflug ging es mir gut und ich habe noch gar nicht verstehen können, dass es jetzt zum Ende geht. Am Flughafen fiel mir der Abschied sehr schwer. Etwas mehr als sechs Monate voller Abenteuer, lieber Menschen und Erfahrungen, die ich jetzt erst einmal verarbeiten musste, waren das Beste, was ich jemals in meinem Leben erlebt hatte.

Zurück in Deutschland

Zu Hause angekommen war ich viel zu verwirrt und kaputt, um zu realisieren, dass ich wieder zurück in Deutschland war. In meinem Haus, meinem Zimmer, bei meinen Sachen. Die darauf folgenden Wochen waren lang und anstrengend, denn es war schwer, meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Sie konnten nicht wirklich verstehen, was es heißt, solch überwältigende Erfahrungen gemacht zu haben.

Eine große Bereicherung für mein Leben

Alles in einem war das halbe Jahr in den USA wahrscheinlich das Schönste, das ich bisher erlebt hatte. Ich habe so unglaublich viel gelernt und so viel erlebt. Ich habe eine andere Kultur kennen gelernt und festgestellt, wie sehr Deutschland mich geprägt hat. Ich habe gelernt, nicht aufzugeben, so schwer es auch manchmal sein kann. Ich habe meine Wertvorstellungen von vorne bis hinten geändert und sehe das Leben aus einem anderen Winkel. Es war ein unvergessliches Praktikum und eine große Bereicherung für mein Leben. Etwas, das ich zu jeder Zeit, ohne auch nur ein bisschen zu zögern, immer wieder tun würde.

Tobias Pissarczyk
Fachpraktikum über College Council
in South Carolina, USA