Work & Travel: Arbeiten und Reisen im Ausland

Frei und unabhängig die Welt entdecken ?
Eine Auszeit nach dem Schul- oder Uni-Stress nehmen ?

Jahr für Jahr nutzen viele Tausend Jugendliche zwischen 18 und 30 Jahre die Visumsmöglichkeiten von "Work & Travel" oder "Working Holiday", um in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Singapur oder Südafrika zu jobben und das jeweilige Land abseits der Touristenpfade richtig kennen zu lernen. Ohne aufwändig im vorhinein den Job zu arrangieren, kann man mit dem Work&Travel - Visum in der Tasche und mit der Sicherheit des "back-up" durch eine Partnerorganisation im Lande vor Ort auf Jobsuche gehen, um die Reisekasse aufzubessern.

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Ob als Aushilfe bei der Weinernte in Neuseeland oder Südafrika, Kellnerin im Ritz Carlton auf Hawaii, Verkäuferin bei Seaworld in Orlando, Hilfsranger in einem Nationalpark in Neuseeland, Lifeguard an Sydneys Bondi Beach, Touristen-Stadtführer in Vancouver: Alles ist möglich!

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Work & Travel in Australien

Warum nicht jetzt !

Australien bietet deutschen „Backpackern" die Möglichkeit zum „Work & Travel" mit dem „Working Holiday Maker"-Visum. Jede(r) Deutsche und Österreicher zwischen 18 und 30 kann bis zu 12 Monate das Land bereisen und dabei unterwegs die Reisekasse durch Jobs aufbessern. Aushilfsjobs in der Landwirtschaft, in Tourismus und Gastronomie gibt es genug. Jedes Jahr fahren tausende Deutsche mit diesem Visum nach Down Under, um dort das große Abenteuer zu erleben. Man kann das Programm nur einmal im Leben machen. Also –- Warum nicht jetzt ?!

Programmbeginn: jederzeit

Anmeldung: jederzeit

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Work & Travel in Kanada

Bis zu 12 Monate in einem der klassischen Work&Travel-Jobs in den kanadischen Gropßstädten oder Ferienorten arbeiten, oder lieber einen Job in engem Kontakt mit der großartigen Natur suchen?

Das kanadische IEC-Programm bietet jedes Jahr ca. 4.000 Deutschen zwischen 18 und 35 die Möglichkeit, das zweitgrößte Land der Welt auf eigene Faust zu erkunden und sich die Reise durch spontan gefundene Jobs im Sommer wie im Winter zu finanzieren.

CollegeCouncil bietet das Programm auch in der Variante Light mit Visumshilfe, Orientierung und Versicherung. Bei der Variante Standard kommt Betreuung während des Aufenthalts durch den Partner SWAP hinzu. Mit der Variante Plus können Teilnehmer einen Job in der Tourismusindustrie, an Ferienorten oder in einer Großstadt vermitteln lassen.

Programmbeginn: jederzeit

Anmeldung: bis spätestens Ende März (Visumsanzahl ist beschränkt)

 

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Work & Travel in Neuseeland

Mit dem "Working Holiday Maker"-Visum hat sich das Traumland am anderen Ende der Welt nun auch für solche "Backpacker" geöffnet, die die beiden Inseln auch mal abseits der ausgetretenen Pfade wollen. Bis zu 12 Monate erlaubt das Visum deutschen und österreichischen Staatsbürgern zwischen 18 und 30 das Jobben bei einem oder mehreren Arbeitgebern zum Aufbessern der Reisekasse.

Ob in der Obst- oder Gemüseernte oder in der Weinlese, ob als Kellner, Pizzakurier, Bürohilfe, oder Freiwillige(r) auf einem Öko-Bauernhof - mit dem Work & Travel Neuseeland-Programm nimmt man unvergessliche Eindrücke mit nach Hause. Für Abiturienten, Studierende, Absolventen, Auszubildende und junge Berufstätige zwischen 18 und 30 Jahren

Programmbeginn: jederzeit

Anmeldung: bis 6 Wochen vor Abreise

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Allgemeine Informationen
Übersicht über alle angebotenen Work & Travel Programme Übersicht über alle angebotenen Work & Travel Programme 18.02.2016 279 KB

Was ist Work & Travel?

Work & Travel (oder auch Working Holiday) bezeichnet ein „Reiseprogramm“ in Übersee, das – wie der Name schon sagt, das Reisen mit der Möglichkeit verbindet, zu arbeiten -- und damit zumindest einen Teil der Reisekosten im Reiseland zu verdienen.

Historisch gesehen ist das amerikanische „Summer Work & Travel“-Programm (nur für Studierende an Hochschulen!), das 1961 initiiert wurde, die „Mutter“ aller Work & Travel-Programme und bis heute mit ca. 90.000 Teilnehmern pro Jahr aus aller Welt das zahlenmäßig größte. In Deutschland war es in den 80er und frühen 90er Jahren unter Studierenden sehr populär. Seit Australien, Neuseeland und Kanada jedoch um 2000 ihre in den Programmregeln sehr viel lockereren Programme für jedermann zwischen 18 und 30 (Kanada 35) und damit auch für Abiturienten und andere Schulabgänger geöffnet haben, ist „Work&Travel USA" aus Deutschland klein geworden und rekrutiert sich heute meist aus den osteuropäischen Nationen sowie aus der Türkei, aus Südamerika und aus Südostasien.

Das „typische" Work&Travel ist für das heutige Publikum das australische oder kanadische Programm, das von Schulabgängern im „gap year" zwischen Schule und Studium oder Berufsausbildung genutzt wird.

Da das Arbeiten in einem fremden Land eine besonders intensive Begegnung mit der Lebenswirklichkeit des Landes, mit seinen Menschen, seiner Sprache, Kultur und Lebensweisen ermöglicht, gelten Work & Travel-Programme als „experiential learning" (d.h. Möglichkeit internationaler Bildung durch Erfahrung). Sie genießen deshalb in den beteiligten Ländern vor allem einen aufenthalts- und arbeitsrechtlichen Sonderstatus, der durch ein spezielles Visum bescheinigt wird. Dieses Visum befreit die Teilnehmer an Work&Travel-Programmen von vielen bürokratischen Hürden, die den Weg zu einem normalen „Arbeitsvisum" pflastern.

Da die Arbeitsaufnahme legalisiert ist, gelten (wo vorhanden) die nationalen Mindestlohngesetze.

Die Work & Travel Jobs

Hilfestellung bei der Jobsuche gibt es in allen Zielländern durch Partnerorganisationen. Für die USA gibt es Jobangebote schon Monate vor der Ausreise. In Kanada, Neuseeland, Singapur stehen spätestens bei der Einreise erste Jobs zur Verfügung. Außerdem gibt es Aushänge mit aktuellen Angeboten, einen Job-Newsletter oder auch einen SMS-Service. Und natürlich kompetente Mitarbeiter, die dabei helfen, den eigenen Lebenslauf perfekt zu formulieren und Bewerbungstermine zu organisieren.

Das Spektrum an Möglichkeiten zu arbeiten ist groß: Typische Jobs gibt es in der Tourismus-Industrie, in der Gastronomie, in der Landwirtschaft und im Einzelhandel. Helfer werden überall gesucht, zum Beispiel für Werbeaktionen, im Verkauf, bei Ernte oder Weinlese oder beim Umzug, als Kassierer im Supermarkt oder als Aushilfs-Ranger im Nationalpark....... Erfolgreiche Backpacker sind ebenso „tough" wie flexibel und bringen jede Menge Eigeninitiative mit. Wer zu wählerisch ist, verbaut sich schnell die Chance auf den nächsten Job.

Die Teilnahmebedingungen

Im Gegenzug für den Visums-Sonderstatus haben die beteiligten Länder Zugangsregeln bzw. Teilnahmebedingungen („eligibility criteria") aufgestellt, die den Kreis der Reisenden mehr oder weniger stark einschränken. Die wichtigsten dieser „Programmparameter" sind Alter, „Status"(Abiturient, Student, Berufstätiger...), Sprachkenntnisse. Je nach Land kommen weitere Restriktionen hinzu, die entweder von der jeweiligen Regierung eingerichtet wurden oder aber durch Agenturen, Austauschorganisationen und Reiseveranstalter, die die Programme anbieten, zusätzlich und nach eigenem Gutdünken aus was für Gründen auch immer eingeführt worden sind.

In einigen Ländern werden Work & Travel-Visa nur ausgestellt, wenn eine dazu speziell lizenzierte Austauschgesellschaft oder Agentur als sogenannter „legal sponsor" die rechtliche Betreuungsverantwortung für die Work & Traveler übernimmt (USA, Singapur, Südafrika). In anderen Ländern kann man das spezielle Visum ohne eine solche zwischengeschaltete Instanz auch direkt (z.T. sogar online) beantragen. Man reist dann allerdings ohne eine Betreuungsinstanz als Rückendeckung und muss eventuell auftretende Probleme vor Ort selbst lösen. Die deutschen Botschaften helfen in den seltensten Fällen.

Häufig kommt es bei Austauschorganisationen und Reiseveranstaltern in Folge von eigenen kreativen Marketing-Umdefinitionen von „Work & Travel" vor, dass unter diesem populären Label fälschlicherweise auch völlig anders geartete Reiseprogramme vermarktet werden, die irgendwie mit Reisen und Arbeiten zu tun haben: Au-Pair, Demi-Pair, Farmstay, Camp-Counselor, Freiwilligendienste, Praktika, Sprachkurse + Praktikum und ähnliche Formen.

Innerhalb der Europäischen Union herrscht Reise- und Arbeitsfreiheit. Work & Travel-Programme im oben angesprochenen Sinn mit speziellen Visumstatus zum Reisen und Arbeiten gibt es daher nur insoweit als Austauschgesellschaften oder Reiseveranstalter eine Betreuung vor Ort (evtl. mit Jobvermittlung) als Rückendeckung für Work & Travelers anbieten.

Work & Travel – Selbst machen oder machen lassen?

Wir organisieren alles Nötige!" - „Immer einen Ansprechpartner an Ihrer Seite!" - „Keine versteckten Kosten!" - „Bei uns sind Sie in guten Händen!"

Diese und ähnliche Werbeslogans verwenden viele der Agenturen, die einen Work&Travel-Aufenthalt vermitteln. Sie versprechen, sich um das Visum zu kümmern; sie buchen einen Flug (auf Wunsch auch mit kleinem Badeurlaub inklusive), bieten vor Ort eine Einführungsveranstaltung, Hilfestellung beim Einrichten eines Bankkontos, beim Beschaffen der richtigen Auslandskrankenversicherung, der Sozialversicherungsnummer, einer örtlich funktionierenden SIM-card usw. usw. Die Liste der Leistungen lässt sich beliebig fortsetzen. Außerdem sind sie ständig mit einer Partnerorganisation vor Ort, die man bei Fragen und Problemen rund um die Uhr als „emergency backup" kontaktieren kann, -- alles für den Typ sicherheitsbedürftiger „Pauschalreisender" mit „Rundum-Sorglos" oder „All Inclusive" Paket.

Wie bei jedem Pauschalarrangement bezahlt man dafür Servicegebühren, die in den Paketpreis eingearbeitet sind und der Agentur ihre Marge sichern. Das kann sehr schnell in´s Geld gehen und schon für den Anfang bei den Paketarrangements bis zu € 3.000 kosten (ohne die zusätzlichen Lebenshaltungskosten während des Aufenthalts).

Alternativ dazu gibt es Agenturen, die nach dem Modulprinzip arbeiten und es dem Reisenden selbst überlassen, welche Leistungen er für nötig hält und buchen / bezahlen will. Also etwa die Bausteine Visumsbeschaffung, Versicherung, Flug, Unterkunft, Partnerorganisation vor Ort im Zielland, -- alles nach individuellem Bedarf zusammengestellt. Je nachdem wie umfangreich das Modulpaket wird, spart man dabei am Ende nicht unbedingt gegenüber dem Pauschalreisenden. Das tun nur diejenigen, die ihre Work&Travel-Reise so weit wie möglich auf eigene Faust arrangieren und nur die Module einkaufen, die sie nicht selbst organisieren können.

Dazu gehört allerdings, dass man schon von zu Hause aus gründlich recherchiert, etwa welche Route man durch das gewählte Land nehmen will, in welchen Bereichen sich am einfachsten Arbeit finden lässt, was die günstigsten Unterkunfts- und Transportmöglichkeiten sind usw. Dieses Vorgehen erfordert eine erhebliche Portion an Vorwissen, Eigeninitiative und Organisationstalent. Man muss eben wissen, wo man suchen soll und dazu vor allem auch genügend Zeit investieren können. Schon aus diesem Grund ist die Selbstorganisation nicht für jeden geeignet.

In manchen Ländern, wie etwa in den USA, Singapur oder Südafrika, ist es visumstechnisch gar nicht möglich, ohne Einschaltung einer speziell autorisierten Agentur oder Austauschorganisation an ein Visum zu kommen („legal sponsor" -siehe oben). Diese Agentur hat dann wiederum regierungsamtliche Auflagen für die Programmdurchführung bzw. die Auswahl der Work&Travelers zu beachten. Grundsätzlich ist dann so eine Agentur oder Organisation gegenüber der Regierung für die Grundbetreuung ihrer Work&Travelers verantwortlich, d.h. für die Orientierung über das Zielland, für die Hilfe in Notfällen, für die Beschaffung eines Jobs, für ausreichende Finanzen für den Lebensunterhalt, für die Korrektheit der Versicherung und der persönlichen Daten jedes Programmteilnehmers, für die Meldung der Daten an die Immigrationsbehörde etc.

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Katja Lehmann
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